Montag, 20. April 2015

Knuspergemüse mit Sesam & Thaibasilkum

Ich werde ja oft gefragt, wie denn meine Rezepte entstehen. Das passiert auf ganz unterschiedliche Weise. Oft möchte ich ein leckeres Gericht nur "veganisieren" oder ich schaue nach, was vorrätig ist und schon entsteht daraus eine neue Kombination. Aber meistens sitze ich auf dem Sofa und blättere in Rezepten, wie andere Menschen in ihren Büchern... und auf einmal ist die Idee da. Hier las ich bei der Zubereitung eines Gemüsecurrys (ja, ich schau mir nicht nur die Bilder an, sondern lese auch, wie man es zubereitet), dass das Gemüse vorher in Mehl gewendet und dann in Öl ausgebacken wird.- Tja, und schon hatte ich meine neue Rezeptinspiration. Spargel kam als Highlight dazu,- der lag noch so im Kühlschrank herum, zusammen mit Karotten und Kartoffeln.



Das frisch erstandene Thaibasilikum, das schon beim Beutezug nach Hause, lecker aus der Tasche roch, wurde gleich eingeplant und Sesam ist ja nicht nur ein wichtiger Eiweißlieferant, sondern lässt das Ganze noch mehr knuspern. Ach ja,- und eine halbe Ananas wurde noch in kleinen Stückchen dazu gepackt und passt hervorragend dazu, mit ihrem süß-fruchtigen Geschmack.

Durch das Wenden in Maismehl und anschließendem Anbraten in heißem Koksöl werden die Gemüsestreifen richtig schön knusprig. Fast ein wenig wie Pakoras, nur viel weniger Teig. Das Thaibasilikum ist sehr intensiv im Geschmack,- also sparsam verwenden. Man kann es auch gut durch Koriander ersetzen oder ganz weglassen, dafür aber das Gemüse am Schluss ein wenig pfeffern und salzen.

Mein Küchenexperiment hat nicht lange auf dem Teller überlebt : ) Und für das nächste Mal würde ich noch einen süß-sauren Dip dazu machen. Dann ist es perfekt!


Freitag, 17. April 2015

Frühstück ist fertig!

Nach fast 5-wöchiger Küchen-Abstinenz wird es Zeit für ein neues Rezept. Naja, eigentlich ist es eine weitere Variante meines geliebten Frühstück-Breis, auf den ich schwöre, weil er ein richtiges Energie-Paket ist. Dieses Mal in der exotischen Variante mit Kokos-Chips, fruchtiger Kiwi, süßen Rosinen und knackigen Kakaonips. Mit diesen Power-Zutaten ist Schluss mit der Morgenmüdigkeit und Antriebslosigkeit... zumindest ist das bei mir so,- Kaffee brauche ich nicht und es geht mit voller Kraft in den Tag.



Denn so ein warmer Brei tut dem Körper richtig gut: Er ist nicht zu schwer, hält lange an und ist gut verdaulich. Glutenfreie Haferflocken, Reismilch statt Kuhmilch und der Verzicht auf Zucker machen ihn für jeden verträglich. Und in der wärmeren Jahreszeit einfach ein wenig Abkühlen lassen vor dem Essen. 

 Für alle, die Morgens immer in Eile sind: Den Brei kann man schon am Abend vorbereiten und die restlichen Zutaten für den nächsten Tag bereitstellen... jetzt gibt es keine Ausreden mehr! Außerdem kann man ihn herrlich varriieren und so wird es nie langweilig. Ich motze ihn immer gerne z.Bsp. mit gehackten Nüssen, Chiasamen, Zimt, verschiedenen frischen und getrockneten Früchten auf.


Also,- ab heute mit POWER in den Tag! Lasst es euch schmecken...

Mittwoch, 15. April 2015

Oh, Beton! Das Buch! Jetzt im Handel!

Ich hatte es ja schon angekündigt: es gibt ein Buch zu "Oh, Beton!" Eine Gemeinschaftsproduktion von Yna und mir. Jetzt haben wir nicht nur den DaWanda-Shop mit unseren Beton-Produkten, sondern auch ein Buch, mit vielen Ideen und Anregungen ...und vor allen Dingen: Step-by-Step-Anleitungen zum einfachen Nachmachen. So wird DIY mit Beton zum Kinderspiel...



Montag, 13. April 2015

4 Wochen aus dem Koffer... (der vorläufig letzte Reisepost ; )

Endlich wieder zu Hause... die letzten 4 Wochen bin ich einige Kilometer geflogen, gefahren und natürlich auch gelaufen: Kaum vom Kapstadt-Shooting zurück, habe ich den Koffer etwas umgepackt und schon ging es mit der Familie über die österreichisch-bayerischen Berge nach Italien, in's schöne Bergamo und von da aus nach Lecco, Como und Mailand.



Pizza, Pasta und Espresso bis zum Abwinken, ein bisschen Eis war auch dabei, so als Belohnung nach den ganzen Besichtigungen. Denn wir haben uns jede Menge alter Steine angeschaut. Die waren aber auch hübsch: Die Altstadtgässchen von Bergamo, die diversen Kathedralen und Basiliken, der eine oder andere Dom (z.Bsp. in Mailand), die netten alten Plätze... 


Und dann noch die schönen kleinen Lädchen, Bäckereien, Blumenstände, Eissalons... da ist für jeden Etwas dabei.


Viel Stress haben wir uns erspart, weil wir mit dem Zug von Bergamo nach Mailand gefahren sind. 50 Minuten, und schon waren wir da. Mit der U-Bahn zum Duomo, Ticket für den "Treppenaufgang" gekauft und dann hoch auf das Dach: sehr beeindruckend, wirklich, was da von Menschenhand vor Hunderten von Jahren erschaffen wurde.


Eindrucksvoll war auch das Shoppingviertel, wo jeder Designer mit Rang und Namen vertreten ist. Eindrucksvoll auch die Preise, die aufgerufen werden, aber auch die tolle Schaufensterdekoration, die Anzeigen (z.Bsp. von D&G mit den alten Damen) und das Publikum.



Ach,- schön war es! Aber jetzt bin ich froh, mal wieder sesshaft zu sein, mich um Haus & Hof und die nächsten Projekte, die anstehen, zu kümmern. Wie war es bei euch denn so, in den Ferien,- seid ihr auch so viel unterwegs gewesen?



Sonntag, 5. April 2015

Kapstadt Post No.: 7 (...der Letzte)

Wieder Zuhause und den Kopf voller Eindrücke. Einige davon habe ich ja schon mit euch geteilt. Und das war nur ein Bruchteil von dem, was ich fotografiert und gesehen habe. Übrigens das erste Mal nur mit dem Ei-Phone gemacht. Das funktionierte ganz gut, aber eine "richtige" Kamera ist mir doch lieber.

Unser letzter Shootingtag in einem Strandhaus, mit einem tollen Blick aufs Meer,- da kommt fast schon Karibik-Feeling auf. Mittags hatten wir ein Lunch mit Smoothies und Wraps von Kauai.

Und dann kam auch schon der letzte Abend mit meinem tollen Team, bei einem gemeinsamen Dinner im "Beluga" bei Sushi (gab es auch vegan) oder einem superleckeren Thai-Curry.
Wie schon letztes Jahr, musste wieder ein kunstvoll aus Perlen und Draht gefertigter Springbock (?) als Souvenir mit. Auf dem Markt, wo ich ihn entdeckte, gab es noch so viele andere tolle handgearbeiteten Schmuckstücke. Aber ich hatte schon echt Schwierigkeiten, dieses eine Exemplar sicher in meiner Reisetasche zu verstauen.
Und dann mein letzter "Urlaubstag": In den roten Sightseeing-Bus einsteigen und los geht's. Ist nur zu empfehlen, denn man kauft ein Tagesticket, kann beliebig oft aus- und wieder einsteigen. Außerdem bekommt man über Kopfhörer Interessantes und Lustiges zu den Sehenswürdigkeiten erzählt und kann verschiedene Routen kombinieren. So kam es, das wir zuerst zum Tafelberg hinauf- und dann zur Camps Bay herunter fuhren und dort am Strand standen. Weiter ging es an die Waterfront, wo wir im Foodmarket einen Smoothie und ein Stück "Raw-Pizza" genossen haben.

Ein Stück außerhalb in Constantia, beschlossen wir spontan ein "Wine-Tasting" zu machen. Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, mit Alkohol am helllichten Tag? Aber 5 mal ein Mäulchen voll testen, ist auch ein Glas voll (und ich dann auch) ... denn ausgespuckt wird nix : ) Der Gang zum Bus war auf jeden Fall sehr beschwingt.

Tja, und wie schnell waren dann die Taschen gepackt und ich saß im Flieger nach Hause... Good Bye Kapstadt, hoffentlich bis nächstes Jahr!!!

Euch erst mal schöne Ostern mit euren Lieben.
Es grüßt die Billa, die sich bald wieder in die Küche stellt und die vielen Inspirationen, die sie auf der Reise bekommen hat, umsetzen wird.

Donnerstag, 2. April 2015

Kapstadt Post No.: 6

Nun bin ich schon am Kofferpacken und nehme so langsam Abschied von Kapstadt.
Die letzten Tage haben wir in 2 Häusern fotografiert, die einfach wunderschön waren. Besonders das Erste war ideal zum fotografieren: hell, fast alles in weiß und sehr großzügig und mit einem wunderschönen Garten.
 In den Löwenkopf habe ich mich quasi schockverliebt- Leider habe ich nicht heraus gefunden, wo man ihn bekommt... und wenn, hätte ich wahrscheinlich einen Großteil meiner Reisegarderobe hier lassen müssen, um ihn in die Reisetasche zu bekommen. Auch die Holzmännchen hätte ich am liebsten gleich eingesteckt, wie so vieles anderes auch...

 Auf jeden Fall habe ich mir viele Inspirationen geholt. Eine weiße Orchidee für's Bad ist ja noch easy. Für die phantastischen Holzfische werde ich einen Kettensägen-Holzbildhauer-Kurs besuchen müssen, aber das wäre es mir wert.





Der Vorteil wenn man in einem Haus arbeitet ist, das das ohnehin schon gute Catering, nun noch besser wird. Schließlich gibt es eine Küche, einen Kräutergarten und ordentliches Geschirr. Ich fand meinen Feigen-Sprossen-Salat mit Granatapfelkernen einfach wunderbar!

Das war es für heute, ihr hört noch einmal von mir, für eine kleine Nachlese. Bei 25 Grad, fällt mir der Abschied schon ein bisschen schwer, auch wenn ich mich auf zu Hause freue.
Es grüßt aus Kapstadt die Billa

Mittwoch, 1. April 2015

Kapstadt Post No.: 5

Juhuuuu, wir sind fertig! Und haben uns ungefähr so gefreut, wie die Ladies hier auf dem Photo. Das ist doch mal geballte Lebensfreude! Und jetzt ein kleines Rätsel: 3 davon gehören nicht zu der Gruppe. Ratet mal, wer? Ach, und ein kleines süßes Baby ist auch noch versteckt...
Und weiter mit den Eindrücken: Wir fallen natürlich überall wo wir auftauchen, ziemlich auf. Kein Wunder, denn ein Trupp von 10 Mann ist nicht zu übersehen. Da wollten die Mama Afrikas gleich auch ein Photo von sich geschossen haben.

Nach  dem Einsatz von Fahrrädern, Pickups, Booten und Flugzeugen, hatten wir noch einen süßen kleinen Fiat Cinquecento geordert. Ist der nicht toll? Und ich sage euch: das Armaturenbrett sieht seeehr übersichtlich aus!
Und noch mehr Südafrika: hier treffen Moderne und Tradition häufig aufeinander und sind für uns ein ungewohnter, aber reizvoller Kontrast. Einfach so anders...

Es grüßt die Billa
immer noch aus Kapstadt!

PS.: Das nächste Mal berichte ich von den unglaublich schönen Häusern, in denen wir photographiert haben. @Yna, du wirst begeistert sein!