Mittwoch, 24. August 2016

Frisch gestrichen... (3 Klassiker aufs Brot geschmiert)

"Abendbrot macht Wangen rot!" Kennt den Spruch noch jemand? Ich glaube, damit habe ich mich eindeutig als 50plus geoutet. Aber egal, ein frischgebackenes Brot mit selbst gemachten Aufstrichen schmeckt einfach herrlich. Und das Tüpfelchen auf der Scheibe, sozusagen, sind für mich die kleinen Extras wie Oliven, Kräuter oder Sprossen. Macht optisch was her und aus der gewöhnlichen Brotscheibe ein feines Schnittchen.

Bei der Hitze kann ich nicht immer nur Salat essen. Also könnte ich schon, aber so ein leckerer Aufstrich macht satt und für's Auge wird auch was geboten. Alle 3 sind schnell hergestellt, besonders der Tomatenbelag ; )





Das Brot ist aus der glutenfreien Backmischung von Bauck. Da kann nix schiefgehen und innerhalb von 59 Minuten ist es fertig.


Für den unwahrscheinlichen Fall, dass was über bleibt: Die Aufstriche halten sich, abgefüllt in ein Gläschen, ein paar Tage im Kühlschrank.

Genießt den Sommer, mit oder ohne Schnittchen!
Die Billa

Freitag, 19. August 2016

Frühstückspancakes, glutenfrei, lakosefrei und lecker

Es gibt Tage, da müssen schon morgens zum Frühstück Pfannkuchen auf den Tisch. Am Besten mit frischem Obst. Meine Favoriten sind die kleinen Pancakes, weil sie so schön dick und fluffig sind. Auf das traditionelle Übergießen mit Ahornsirup habe ich bei meiner Variante verzichtet und sie hübsch mit Puderzucker bestäubt. Noch ein paar süße Himbeeren und Heidelbeeren dazu und fertig ist das sättigende und leckere Frühstück.



Den Teig sollte man nach dem Anrühren ruhig ein bisschen stehen lassen,- das erhöht den Fluffigkeitsfaktor ungemein. Habe ich schon erwähnt, dass sie geradezu gelingsicher sind und innerhalb von 15 Minuten fertig sind. Das Überleben auch die hungrigsten Mäuler am Tisch, zumal sie in der Zeit denselben decken können ; )



Und ohne Zucker, wenn man mal das bisschen Puderzucker außen vor lässt, ist der Teig auch noch. Die reingequetschte Banane sorgt für Süße und Cremigkeit. Und solltet ihr im Supermarktregal vergeblich nach Buchweizenmehl Anschau halten,- ich nehme immer Buchweizenkörner und mahle die benötigte Menge mit der Kaffeemühle zu Mehl.



Habt ihr auch ein Lieblingspfannkuchenrezept oder seid ihr eher bei der Waffelfraktion, wenn es um den süßen Frühstückszahn geht?

Die Billa



Sonntag, 14. August 2016

Je weniger man besitzt, umso größer ist das Gefühl von Freiheit!

Kurz gesagt: Ausmisten ist angesagt!

Ich habe schon seit einiger Zeit das Gefühl, zu viel Ballast mit mir herumzuschleppen. Im übertragenen und im tatsächlichen Sinn. Ich wünsche mir ein aufgeräumteres Leben. Mehr Ordnung und damit mehr Energie, dafür weniger Verpflichtungen und weniger Gerümpel... im Keller und im Kopf ; ) Aber entrümpeln heißt ja nicht automatisch wegwerfen. Aus meiner hoffnungslos überfüllten Kochbuchecke mußten nun einige wirklich schöne Bücher ausziehen. Bei euch können sie ein neues Zuhause finden.




Und was müsst ihr dafür tun? Einfach einen Kommentar hinterlassen, welches Buch bei euch einziehen darf. Interessieren sich mehrere für ein Buch, entscheidet das Los. So einfach.

- Die 50 besten Lebensmittel für ihre Gesundheit
- Larousse, Das große Buch der Kleinigkeiten
- Vegetarisch für Gäste (der Papiereinband hat am oberen Rand ein klein wenig gelitten)
- Raw! Meine raffinierte Rohkostküche
- Cooks Bible, Vegetarisch
- Getreide & Korn, das Standardwerk
- So schmeckt mein Sommer

Das Geheimnis des erfolgreichen Ausmistens: Man muss einfach nur anfangen und sich stetig, aber unaufhaltsam, durcharbeiten. Ich habe mir eine lange, eine sehr lange Liste von zu entrümpelnden "Stationen" gemacht. Jeden Tag habe ich mir eine (oder mehrere) vorgenommen und anschließend wurde abgehakt und durchgestrichen. Ein tolles Gefühl!
Nun bin ich fast fertig und was soll ich sagen: Entrümpeln ist auch ein bisschen Seele aufräumen. Einen schönen Link, was das Innen mit dem Außen zu tun hat und welche Orte im Haus für unser Verhältnis zum Leben stehen, habe ich hier gefunden.

Wie geht es euch damit: trennt ihr euch leicht und gerne von überflüssigen Sachen, oder wird bei euch über Jahre alles gehortet?

Es grüßt, sehr aufgeräumt,
die Billa


PS.: bis auf "Das große Buch der Kleinigkeiten" und "Getreide & Korn" (auch sehr schöne Rezepte, ein Buch das zum Blättern einlädt) haben alle Bücher ein neues Zuhause gefunden.
Wer Interesse an den Verbleibenden hat, einfach einen Kommentar hinterlassen.


Freitag, 12. August 2016

Flower-Friday 33/16

Einen Blumengruß von mir, bevor es in's Wochenende geht. Ein Strauß Rosen vom Wochenmarkt, aufgehübscht mit ein paar Blüten, die aus dem Blumenladen kommen. Die Namen weiß ich natürlich mal wieder nicht. Vielleicht kann mir da Holunderblütchen weiter helfen, die heute fleißig Sträuße sammelt...








Euch ein schönes Wochenende!
Die Billa







Montag, 8. August 2016

Heute trinken wir uns schön... mit Beerensmoothie statt Botox

Als Kinder sind meine Schwester und ich mit meinen Eltern gerne "in die Heidelbeeren" gegangen. Geheime Stellen, die mein Vater niemandem verriet, wurden im Wald aufgesucht. Mit einem kleinen Eimerchen unterm Arm schwärmten wir aus, begeistert von den vielen Heidelbeersträuchern zwischen den Bäumen. Gesammelt wurde im Verhältnis 1:3 ("Eins ins Eimerchen, 3 ins Goschele). Erstaunlicherweise schafften wir es trotzdem, unsere Eimer voll zu bekommen und im Wald nicht verloren zu gehen. Smoothies gab es damals noch nicht, meine Mutter hat z. Bsp. Heidelbeerpfannkuchen daraus gebacken.


Und unsere blauen Lippen kamen nicht von einem plötzlichen Kälteeinbruch, wie ihr euch denken könnt. Auch die Zähne und Finger sahen aus, wie durch ein Färbebad gezogen. Das war uns herzlich egal, dafür waren die Beeren viel zu lecker. Schade, dass es davon keine Bilder gibt (komischerweise nur von den vielen Modesünden, die Jahre später begangen wurden).






Die Farbe signalisiert uns, ob die Beere schon reif ist und lässt sie uns leichter zwischen den grünen Blättern finden. Sekundäre Pflanzenstoffe sind dafür zuständig, die aber noch mehr können...



An der Heidelbeere sieht man, dass reines Blau in der Natur nicht vorkommt. In allen blauen Obst- und Gemüsesorten befinden sich auch rote Farbpigmente. Anthocyane sorgen bei den Beeren für die blaue Farbe und sind bakterienhemmende Pflanzenstoffe. Für die rote Farbe sind die Karotinoide zuständig, die die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen und vorzeitiger Alterung schützen, indem sie freie Radikale abfangen. Diese beiden Stoffe wirken wir ein kleines Schönheitsprogramm von innen... dass auch außen sichtbar wird.

Das gilt natürlich auch alles für die Brombeere, die außerdem mit ihrem Gehalt an zeltschützendem Vitamin E eine besonders effektive Anti-Aging-Frucht ist.

Und lecker ist der Smoothie auch noch! Bei mir kommt er ganz ohne Zucker aus, wer es süßer mag, gibt noch ein paar Himbeeren dazu. Die machen auch schön ; )

Also:  heute trinken wir uns schön...

Prost Mädels!
Die Billa

PS: Seid ihr auch "in den Heidelbeeren" gewesen?




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