Freitag, 22. August 2014

Frisch gepresst

Wenn ich in eine andere Stadt fahre als die ausreichend bekannte, google ich nach veganen Lokalitäten. So auch neulich, als es nach München gehen sollte. Es war ein heißer Tag, ein sehr heißer Tag,- genau richtig für frisch Gepresstes aus Obst & Gemüse bei "Super Danke!" Alle grünen Smoothies werden dort aus besten Zutaten hergestellt, ohne Zusätze. Das das Power gibt, muss ich ja wohl nicht extra erwähnen. Leider war der "Johnny Kale" rucki-zucki weg. Wer für seine Gesundheit etwas Gutes tun will, der kann sich auch die "Super Cleanses"-Saft-Kur ins Haus bestellen. Nicht ganz billig, aber man gönnt sich ja sonst nichts.




  Nachdem ich aber leider keinen so tollen Smoothieladen um die Ecke habe, liebäugle ich schon länger mit der Anschaffung eines Entsafters oder eines Hochleistungsmixers. Nur welcher ist der Richtige für mich? Ich verlasse mich ja bei Neuanschaffungen gerne auf Bewertungen anderer. Nach der Umfrage im Freundeskreis werden dann zusätzlich eifrig Testberichte studiert, um das perfekte Gerät zu finden. Fündig geworden bin ich z. Bsp. bei Küchengeräte-Test. Dort findet man nur Entsaftergeräte, die nach dem Prinzip des Zentrifugalentsafters arbeiten, also den Saft durch Zerreiben und Schleudern produzieren. So bleiben alle wertollen Nährstoffe erhalten.  Einen tollen Post habe ich auch bei "A very vegan Life" gefunden, der die Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten super beschreibt.

Also: Welches Gerät würdet ihr mir empfehlen? Was sind eure Erfahrungen?






Donnerstag, 21. August 2014

VeganWednesday #104

Endlich wieder dabei, die kleine VW-Pause ist vorbei und wie angekündigt gibt es heute das Rezept für die Kichererbsenburger. Zusammen mit dem orangene Bete-Salat (klick) ergibt das eine leckere Hauptmahlzeit. Und die Burger sind supereinfach: einfach alles in eine Schüssel, ein bisschen pürieren und ab in die Pfanne... lest selbst ; )






Gesammelt werden die veganen Highlights diese Woche bei muc.veg. Vielen Dank dafür!

Mittwoch, 20. August 2014

Mittwochs mag ich Milchreis (MMI #70)

Wie von Muttern... von meiner nämlich. Den hat sie mir und meinen Schwestern öfters mal gekocht und da gab es niemals Reste, das könnt ihr mir glauben. Die Kombination aus cremigem Milchreis, geriebenen Apfel und einer Kruste aus Zartbitterschokolade ist einfach unschlagbar. Ich bin sicher, euch läuft auch gleich das Wasser im Mund zusammen (trotz der leichten Unschärfe der Bilder ; ) Hmmm, ich schau gleich mal in der Küche, ob ich noch Reis habe.




Zubereitung: 20 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Für 4 Portionen
Zutaten:
200 g Milchreis
1 L Reismilch
1 EL Rohrohrzucker
1 Prise Salz
2 Äpfel, geraspelt
100 g Zartbitterschokolade, geraspelt
2 EL Rohrohrzucker

1. Reis mit der 5-fachen Menge Milch, 1 EL Zucker und 1 Prise Salz aufkochen. Dann bei kleinster Hitzestufe weiterköcheln lassen (ca. 30 Minuten) und gelegentlich umrühren.

2. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

3. Den Milchreis abwechselnd mit dem geriebenen Apfel in eine Auflaufform oder Gläschen geben. Abschließend eine dicke Schicht Schokoladenraspeln darüber geben und mit Zucker bestreuen.

4. Ca. 20 Minuten im Backofen auf der mittleren Schiene backen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

5. Schmecken lassen!

Und es war supereasy, das Rezept vegan zu machen: Reismilch statt Kuhmilch und der Rest ist ja sowieso schon politisch korrekt ; )

Uuups, jetzt hätte ich ja fast vergessen, zu erwähnen, das das Frollein Pfau heute sammelt.


Samstag, 16. August 2014

Orangene Bete-Salat mit Pfirsich & Sesam

Wie schon angekündigt, gibt es heute Teil 2 meiner Marktausbeute: orangene Bete.
Schmeckt überraschenderweise wie das Original und vor allen Dingen: färbt nicht!
Kombiniert habe ich die Knolle mit frischem Pfirsich, Tomaten und Pflücksalat mit Mangold. Also nicht nur supergesund, durch die Vitamine A, C, und die vielen B-Vitamine, Folsäure, Kalium und Magnesium (um nur einige zu nennen), sondern auch noch superlecker.



Und damit ein sättigendes Hauptgericht daraus wird, habe ich ein paar Kichererbsenburger dazu gemacht. Das Rezept gibt es nächste Woche, versprochen.
Das was auf dem Photo ausschaut wie Kartoffeln, ist die rote Bete, ehrlich!


Freitag, 15. August 2014

Grill gut!

Ist es nicht wunderbar, an einem lauschigen Sommerabend mit Freunden zu grillen? 
Die Männer scharren sich rituell mit alkoholischen Kaltgetränken um den Grill und die Frauen um das Beilagenbuffet. Eine beliebte Freizeitform, die stark von klimatischen Faktoren abhängt.- So ist die landläufige Meinung und da muss ich widersprechen: die beste Grillerfahrung hatte ich beim spontanen nachbarschaftlichen Grillen im November.  
Mit dem Grillen beschäftigen sich Männer schon seit ungefähr 300000 Jahren. Es verlang nur die Beherrschung des Feuers, um Lebensmittel (also Fleisch ; ) zu garen. Das man auch Veggie Grillen kann, zeigt Aileen von Minzgrün und hat dafür unsere besten Rezepte bekommen (Hier ist das phantastische Emag zum Blogevent!)








1_Löffelkind, 2_A.Vogel-GrüneWelt, 3_Edingershops,  4_CookieandStyle, 5_Edingershops,  6_Die Küchenzuckerschnecke, 7_BillasWelt

Aber es gibt einige Dinge zu beachten, bei dieser archaischen Form des Zusammentreffens. Schon allein die Frage, welcher Grill am Besten ist, kann zu stundenlangen Diskussionen führen. Ich schwöre ja auf unseren guten alten Kugelgrill von Weber, der uns schon einige Jahre gute Dienste leistet. Der einzige Verbesserungsvorschlag den ich hätte: einen selbstreinigenden Rost. Dann würde unserer nicht so aussehen, wie er jetzt aussieht.
Was sind eure Grillerfahrungen: Männer am Feuer, Frauen am Salat? Und wer gibt zu, sein Spieß am Liebsten auf dem reinigungsfreundlichen Elektrogrill zu garen? Ich bin gespannt!
PS: Und sollte es bei euch gerade regnen: lasst euch nicht abhalten!


Mittwoch, 13. August 2014

Von Marktbesuchen und Ur-Möhren (MMI#69)

Mittwochs mag ich... Markttag. Der ist hier zwar Freitags, aber man braucht ja auch ein bisschen, um seine Beutestücke zu verarbeiten. Es fiel mir richtig schwer, nicht alles mitzunehmen, was mir gefiel , und das war nicht wenig: Besonders die schwarzen Ur-Möhren, auch "Purzle Haze"genannt, hatten es mir angetan. Und die orangene Bete, die hatte ich vorher noch nie gesehen. Wer schon mal frische rote Bete geschält und gekocht hat, weiß um die hervorragende Färbewirkung des Saftes. Mit der orangefarbenen kann das nicht passieren.




 Die violetten Möhren stammen ursprünglich aus dem vorderen Orient und werden besonders wegen ihres hohen Gehaltes an gesunden Inhaltsstoffen geschätzt. Der violette Farbstoff Anthocyan ist ein Oxidationssschutz, der z.Bsp. auch in Brombeeren und Auberginen vorkommt. Ich habe sie ja ehrlich gesagt hauptsächlich wegen ihrer Farbe gekauft. Die Möhren die ihr auf dem Salat seht sind also nicht angebrannt, sondern das gehört so und ist auch  noch supergesund! Und was ich mit der orangenen Bete angestellt habe, zeige ich euch diese Woche auch noch.

Blumenkohl-Salat mit Purple Haze-Möhren
Zubereitung: 35 Minuten

Für 2 Portionen
Zutaten:
1 kleiner Blumenkohl
2 lila Karotten
2 Karotten
1 Lauchzwiebel
1 El Rosinen
3 El Öl
1/2 TL Kurkuma
Pfeffer & (Blüten-)Salz
2 El geröstete Samen


1. Blumenkohl putzen, in kleine Röschen teilen und in Salzwasser, mit einem Spritzer Zitrone, gar kochen. Das Wasser abschütten und den Kohl beiseite stellen.

2. In der Zwischenzeit die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden, Lauch in feine Ringe schneiden. Zusammen mit den Rosinen in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten, dann bei kleiner Hitze bissfest garen.

3. Die Blumenkohlröschen mit in die Pfanne geben, mit  Kurkuma, Pfeffer und Salz abschmecken, alles gut durchmischen.

4. Auf zwei Teller verteilen, gerösteten Samen darüber streuen. Schmecken lassen!



Montag, 11. August 2014

Polenta mit Aprikosen & Chiasamen

"Frühstücken wie ein Kaiser" ... dieses Sprichwort gilt wohl als überholt, aber nicht für mich. Schlafen ist anstrengend und dann brauche ich einfach ein ordentliches Frühstück. Am besten eine Kombination aus Obst plus "Sättigungszugabe". Bei mir wahlweise Buchweizenpfannkuchen, Porridge oder Polenta. Jetzt ist gerade wieder Letzteres dran. Am liebsten mit Zimt, frischen rotbackigen Aprikosen und einem proteinreichen Löffelchen Chiasamen*. Mhhhhhh!




*Chia heißt übersetzt "Stärke" und ein einziger Löffel versorgt den Menschen 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen. Noch Fragen, wie mein Tag heute wird?

Ach ja, und das Rezept:
Für 2 schwache Frühstücker oder einmal Kaiserportion
-400 ml Reismilch aufkochen, 6 EL Polenta einstreuen und aufkochen lassen
-Auf niedrigster Stufe 10 Minuten unter gelegentlichem Umrühren ausquellen lassen
-in der Zeit 4 Aprikosen waschen und vierteln
-Die Polenta in eine Schüssel geben, Aprikosen darauf dekorieren,
- 1 TL Chiasamen darüber streuen
-evtl. noch etwas Zucker und Zimt dazu und
Schmecken lassen!